Alba, 1922 – Mailand, 1963.
Aber der Sommer, hier oben.
Beppe Fenoglio er wurde nicht hier geboren, aber diese Hügel waren seine: Als Junge verbrachte er die Sommerferien zwischen Murazzano und San Benedetto Belbo, zu Gast bei den väterlichen Verwandten. Und nach dem 8. September 1943 war es genau hier oben, wohin er zurückkehrte: seine ersten Wochen als Partisan er erlebte sie in einer Garibaldi-Gruppe, die zwischen Murazzano und Mombarcaro operierte.
Das ist seine Langa: die raue, echte Langa der Erzählungen, das Land seiner Vorfahren, ein Beispiel für Mut und moralische Stärke. In seinen Büchern sind diese Hügel keine bloße Kulisse: Sie sind lebendige Figuren, mit ihrem Schweigen, ihrem Zorn, ihrer wilden Schönheit.
Wandern Sie Richtung San Benedetto Belbo und Bossolasco entlang der Fenoglio-Wege und Sie sind mittendrin: Die Seiten sind diese Hügel, die Wege sind seine Sätze.
„Auf diesen Hügeln ist die Zeit etwas, das man sehen kann“
Beppe Fenogliound von hier oben sieht man die Zeit ganz deutlich
S. 1963